Migräne und Clusterkopfschmerzen - 4 Tipps zur schnellen Hilfe

Migräne und Clusterkopfschmerzen – 4 Tipps zur schnellen Hilfe

Migräne und Clusterkopfschmerzen – 4 Tipps zur schnellen Hilfe

Die Migräne sucht die Betroffenen ein bis sechsmal jeden Monat durchschnittlich heim. Der Anfang beginnt allmählich ist jedoch meistens nur einseitig, wobei er auch die Kopfhälfte wechseln oder sich später auf beiden Seiten entwickeln kann. Die Migräne dauert im Schnitt 4-72 Stunden. Migräne ist ein Zusammenpiel verschiedener Faktoren und kann vererbt werden.

Es existieren die verschiedensten Auslöser die einen Anfall auslösen können. Die Nervenzellen produzieren dann eine Unmenge an Botenstoffen, vor allem den Neurotransmitter Serotonin, der die Blutgefäße stark verengt. Der Körper versucht dass zuviel an Botenstoffen auszuscheiden und produziert weniger Serotonin. Darauf werden die Gefäße weit gestellt und durchlässiger für gewebefeindliche Stoffe. Ausgelöst durch die Freisetzung von Eiweißstoffen an den Gefäßen entstehen kleine Entzündungen.

Durch diese Entzündungen wiederum entstehen Schmerzen im Gehirn und der pochende Druckschmerz entsteht. Der Körper versucht gegen die Entzündung anzukämpfen, was mitunter bis zu drei Tage dauern kann.

Man kann Migräne deshalb als eine neurobiologische Funktionsstörung des Gehirns betrachten, an der die Hirnhaut und alle Blutgefäße beteiligt sind. Dazu kommt noch eine erbliche Veranlagung. 

Auslöser sind meistens: Reizüberflutung, Unterzuckerung, Hormonstörungen und Stress, Licht, Lärm, Gerüche, starke Emotionen wie Trauer, Freude, oder Angst. Bei den Nahrungsmitteln können es Schokolade, Käse, Zitrusfrüchte und Rotwein sein, die einen Migräneanfall auslösen können.

Ebenso kann eine anstehende Menstruation bei Frauen eine Migräne auslösen, da kurz vor dem einsetzen der Periode der Serotoninspiegel im Blut stark absinkt.

Cluster Kopfschmerzen

Cluster Kopfschmerzen sind unerträglich starke Kopfschmerzen, die meist einseitig stechend hinter dem Auge beginnen. Die Schmerzen treten mitunter mehrmals am Tag auf und dann monatelang überhaupt nicht mehr. 

Die Schmerzintensität erreicht innerhalb von wenigen Minuten sein Maximum und dauert meist 15 Minuten bis 3 Stunden. Als Ursachen kommen Alkohol, flackerndes Licht oder Zigarettenrauch infrage.

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Migräneanfall Vorbeugung – Hausmittel gegen Migräne

Wichtig ist auf jeden Fall eine gesunde Ernährung in Form von frischem Gemüse und vielen selbstgepressten Obstsäften. Zum Entgiften ist Entschlackungstee geeignet. Hier ist eine Mischung aus Brennnessel und Löwenzahn zu empfehlen der dreimal am Tag über einen Zeitraum von 4-6 Wochen getrunken werden kann.

Alkohol und Nikotin sollten unbedingt vermieden oder zumindest massiv reduziert werden.

Auch Kaffeekonsum sollte etwas eingeschränkt werden und viel Bewegung an frischer Luft gehört ebenso zu den möglichen Präventionsmaßnahmen.

Menschen die nicht gerne Sport treiben sollten wenigstens darauf achten, regelmäßig an der frischen Luft etwas spazieren zu gehen. Um Stress abzubauen ist auch Entspannung mit verschiedenen Entspannungstechniken sehr effektiv. Hier bieten sich Meditation, Autogenes Training, oder Yoga an.

Es wurde festgestellt, dass sich bei Migräne Patienten eventuell zu wenig Magnesium im Blut befindet. Dies könnte vielleicht auch einen Migräneanfall auslösen.

Mann kann deshalb versuchen, ein Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen um einen eventuellen Magnesiumsmangel auszugleichen.

Migräne und Clusterkopfschmerzen – 4 Tipps zur schnellen Hilfe

1. Tipp: Weidenrindentee: die Weidenrinde gilt als natürlicher Schmerzstiller und enthält Salizin. Salizin wird bereits mehrere 1000 Jahre in der Schmerzbehandlung auch bei Rheuma eingesetzt

2. Tipp: Einen kalten Waschlappen in den Nacken legen: durch Kältereize können die Schmerzsignale überdeckt werden

3. Tipp: Starken Kaffee mit Zitronensaft: Eine Tasse Kaffee mit einem Teelöffel Zitronensaft trinken. Das Vitamin C aus der Zitrone verstärkt die Wirkung des Koffeins, dadurch kann es besser ins Gehirn transportiert werden und hemmt im Gehirn die so genannten Prostaglandine. Diese hormonähnlichenSubstanzen reizen die Schmerznerven und der Schmerz entsteht.

4. Tipp: Tiefes bewusstes Atmen: Bis 10 zählen und tief in den Bauch einatmen, sodaß er sich deutlich hebt. Den Atem anhalten, dann wieder bis 10 zählen und auf 10 ausatmen. Machen Sie 15 Wiederholungen. Der erhöhte Sauerstoffanteil im Blut gleicht einen eventuell zu niedrigen Sauerstoffanteil im Blut aus und das Gehirn reagiert positiv.

Als weitere Maßnahme kann auch eine Kopfmassage lindernd wirken: Dazu im Schmerzareal mit den Fingern so stark wie möglich die Kopfhaut massieren. Das regt sofort die Durchblutung an und kann dafür sorgen dass das Gewebe unter der Kopfhaut besser durchblutet wird. Dadurch lässt sich Spannungskopfschmerz sofort lindern.

Akkupressur: Bei Kopfschmerzen sollte man mit den Fingerkuppen die Linie knapp über den Augenbrauen abtasten die Endpunkte jeweils für mehrere Sekunden mit den Zeigefinger an etwas stärker drücken. In der traditionellen chinesischen Medizin geht man davon aus dass unser Körper von unzähligen Energiebahnen durchzogen ist. Fließt die Energie durch die Akkupressur wieder ungehindert, können die Schmerzen verschwinden.

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